AEP: Es tut sich etwas … in der Veranstaltungsbranche! Heute nur mehr 1009 aktiv an COVID-19 Erkrankte in Österreich!

Austria Event Pool: Es tut sich etwas … in der Veranstaltungsbranche! Heute nur mehr 1009 aktiv an COVID-19 Erkrankte in Österreich!

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Der schrittweisen Öffnung für die Veranstaltungsbranche steht nichts mehr im Weg. Ganz speziell jetzt müssen wir aufpassen und die Verantwortung in unserem professionellen Tun wirklich ernst nehmen.

•    Am 29. Mai sollen Indoor- und Outdoorveranstalungen im Kulturbereich für bis zu 100 Personen erlaubt werden.
•    Am 1. Juli sollen Indoor- und Outdoorveranstalungen im Kulturbereich für bis zu 250 Personen erlaubt werden. Außerdem sollen die Kinos wieder geöffnet werden.
•    Am 1. August sollen dann auch Indoor- und Outdoorveranstaltungen im Kulturbereich für bis zu 500 Personen erlaubt werden. Bis zu 1.000 Personen sollen es unter Einhaltung eines speziellen Sicherheitskonzeptes sein dürfen.

Je nach Entwicklung der Infektionszahlen wird es ab September noch eine Lockerung geben.
Es wird der 14-tägige Evaluierungsrhythmus eingehalten. Nach diesem Zeitraster werden Lockerungen sowie Erleichterungen bekannt gegeben und in Form eines Bescheides veröffentlicht werden.
In der ersten Juni-Hälfte wird eine große Evaluierungskampagne des Sozialministeriums anlaufen. Danach gibt es eine Definition für größere Kunst- und Kulturveranstaltungen, um rechtzeitig in die Planungsphase treten zu können.
Kunstschaffende sollen wieder ihrer Arbeit nachkommen können. „So viel wie möglich zulassen, so wenig wie möglich einschränken“, sagte Vizekanzler Kogler. Probetätigkeiten dürften erst mit 29. Mai ausgeübt werden. Mit der Branche sollen aber noch Richtlinien für den Probebetrieb erarbeitet werden. Neben dem Mindestabstand sollen auch Checklisten ausgearbeitet werden, und ein Coronavirus-Beauftragter soll künftig Ansprechpartner für die Behörden sein. In der Verordnung würden konkrete Anforderungen festgelegt, so Anschober. Bei der Ausübung hätten die Veranstalter allerdings freie Hand. Die Checklisten sowie Anforderungen werden in Zukunft auf der Homepage des Sozialministeriums abrufbar sein.

Die Entscheidungsträger haben erkannt, dass Veranstaltungen vielfältiger sind und aus ganz unterschiedlichen Strukturen bestehen. Diese Ankündigungen geben etwas Hoffnung und eine Perspektive für die Veranstaltungsbranche. Wichtig erscheint auch die Aussage, dass man mit einem Rahmenkonzept in Dialog mit den Kultur- und Veranstaltungsbranche treten wird.  Ein detaillierter Plan und Zeitplan wird am 25. Mai präsentiert. Zusätzliche Bereiche von Kunst- und Kulturveranstaltungen werden ebenfalls in diesem Plan berücksichtigt werden, z.B. Probenbetrieb, Filmaufnahmen, Bühnenaktionen, Orchester, …
Ein Präventionskonzept wird erstellt, dass u.a. auch Schulung von Beteiligten, genaue Verhaltensregeln sowie Vorgaben an Infrastruktur sowie Hygiene- und Reinigungspläne vorsieht. Eine Verhaltensregel wird ebenfalls erstellt, wie man bei positiver Testung von beteiligten Personen (Darsteller, Künstler, Mitarbeiter oder Besucher) rasch handeln kann. Zentraler Bestandteil der Bemühungen ist und bleibt die Sicherheit der Bevölkerung.
Sehr schwierig werden die nächsten Monate hingegen noch für die Konzertbranche. Veranstaltungen mit einem Stehpublikum sind laut Anschober „länger nicht möglich“.

Wir hoffen sehr stark, dass erfahrene Fachleute und Experten aus der Praxis zur Erstellung der Detailkonzepte eingeladen werden und mitwirken können, damit eben diesen bereits bestehenden Unregelmäßigkeiten und Ungereimtheiten nicht weiter Vorschub geleistet werden kann.

 

Links:

ORF Bericht (online)
Salzburger Nachrichten (online)